warum ich gerne ein sexist bin.
„Sexist? Aber du bist doch weiblich? Dann wohl eher SexistIN?“
„Fresse.“
Liebe Gendermainstreamer_innen, Genderaktivist_innen, Gendermenschen,
das Thema Gleichberechtigung liegt mir sehr am Herzen. Ich finde es wichtig und richtig, darauf aufmerksam zu machen, dass diese in der hiesigen Gesellschaft noch nicht erreicht ist. Euch, die ihr euch dieses Ziel zur Aufgabe gemacht habt, sei erstmal gedankt.
Nur könntet ihr euer Auftreten vielleicht ein wenig überdenken.
extrem unschön.
Als ich mich gestern durchs Abendprogramm des deutschen Fernsehens wühlte, blieb ich bei einem Sender hängen, den ich schon lange aus dem Blick verloren hatte. RTL II.
Wahrscheinlich hätte ich, als ich merkte, dass ich beim Zappen auf RTL II gelandet war, einfach so schnell wie möglich weiterschalten sollen, aber so ist es nicht gekommen. Was ich dort zu sehen bekam, irritierte mich doch sehr.
Die Sendung hieß „Extrem Schön“ und zeigte mir eine nackte Frau in der Badewanne. Eine nackte Frau? RTL II? Mein erster Tipp erledigte sich von selbst, es war noch weit vor Mitternacht. Auch der Umstand, dass die gezeigt Person heulte, sprach nicht unbedingt für die Art Film, die nach null Uhr auf solchen Kanälen gezeigt werden.
Du warst es doch, weil du kannst.
Am Donnerstag erhielt ich einen Anruf. Der Vater der Familie, die meine Ex-Freundin als Au-Pair angestellt haben, bekam eine Abmahnung über 800€ für den Download einer US-Serie. Er meinte ich “könne ja Computer”, und wüsste dann ja auch wie ich meine IP-Adresse verstecken und ändern könnte (die Annahme, ein Küchenmesser in der Hand zu halten würde jemanden zum Mörder machen? Sicher war er als Pilot auch an 9/11 beteiligt). Weiterlesen
2012.
Jahresrückblick kann ja jeder.
Deswegen gibt es an dieser Stelle eine Jahresvoraussage für 2012.
Die folgende Handlung sowie alle beteiligten Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig.
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zeugin der anklage.
Ich muss vor Gericht.
Nicht als Angeklagte, sondern als Zeugin. Aufregend genug für mich. Mir wird nicht gesagt, zu welchem Fall, der Name des Angeklagten auf der Ladung sagt mir nichts.
Der Richter ruft an und klärt mich auf, bzw. eben nicht auf. Es geht um eine Aussage, die ich vor anderthalb Jahren beim LKA tätigte, aber nicht um die Person, gegen die damals ermittelt wurde.
Meine Erfahrungen mit der Justiz beschränken sich auf Romane von John Grisham und amerikanische TV-Serien, insofern bin ich gespannt, was mich erwartet.
alle jahre wieder.
Alle Jahre wieder die gleiche Frage:
„Und, was machst du Silvester?“
In mir zieht sich alles zusammen.
Sämtliche Härchen meines Körpers stellen sich auf, meine Haut begibt sich auf eine transzendale Reise und beschließt, rohe Weihnachtsgans zu spielen, in meinem Kopf rotiert es, meine Synapsen versuchen mit all ihren ihnen zur Verfügung stehenden Kapazitäten herauszufinden, ob es einen Fluchtweg gibt.
„Hm?“
„Silvester“, sagt sie „was machst du Schönes?“
Was schönes, denke ich. An Silvester. Sie könnte auch gefragt haben, ob ich mich schon auf nächsten Montag freue, ob ich Kakerlaken auch so süß finde oder ob ich Durchfall als besonders reinigend empfinde.
[...]
hunde, hitler, hr2dertag.
Wie wir sicher alle auf Facebook mitbekommen haben, werden (wurden?) in der Ukraine Straßenhunde getötet, u.a. bei lebendigem Leib verbrannt, um die Städte für die Fußballeuropameisterschaft reinlich und sauber präsentieren zu können. So weit, so schlimm.
Die Der-Tag-Redaktion von HR2 nahm dies zum Anlass, dem Verhältnis zwischen Hund und Mensch eine Stunde Sendezeit zu widmen.
mädchenkindheit.
In dem sechsstöckigen Haus, in dem ich aufwuchs, lebten viele Familien mit Kindern meines Alters. Ich muss mich korrigieren, mit Söhnen meines Alters. Meine Kindheit verbrachte ich größtenteils auf dem Hof, mit den Jungs. Wir bauten im Sandkasten Rennbahnen und Parkhäuser für unsere Matchboxautos (ich besaß den Orginal-Knight-Rider-K.I.T.T.), wir kauften uns im Spielzeugladen um die Ecke Revolver mit roter Ringmunitionen und spielten Polizei und Verbrecher. Wir schossen die Ringmunition bis auf einen Schuss leer und spielten Russisch Roulette. Irgendwann hatte mein Bruder eine Softair und wir testeten, ab welcher Entfernung eine blutige Wunde zurückbleibt.
[...]
Noch mehr Zombieapokalypse!
Ich bin ja ein echter Freund von Retro-Games. Ich spiele gerne die alten Spiele wieder und wieder, mit denen ich einen Großteil meiner Kindheit und Pubertät verbracht habe. Und entdecke gerne Sachen, für die ich zu spät geboren bin um sie zu kennen.
Und aufmerksame Leserinnen (uns lesen ohnehin nur Mädchen, wie amerikanische Marktforscher herrausgefunden haben), wissen, Lilly und ich sind Fans der Zombieapokalypse.
Wie können wir diese beiden Themen jetzt verbinden? Mit “Organ Trail”. Weiterlesen

